Reiseberichte

 

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bullet03_blue.gifSkandinavien 2011

Wer:

Roswitha, Angelika, Günter, Karlheinz sowie Gina und Felix.

 

Schweden                                    Norwegen                                 Finnland                                 Dänemark

                                                                                               

 

Stationen:
Fähre Travemünde –Malmö (Schweden), Lund, Röstanga, Trollhättan,Mellerud, Karlstad, Örebro, Rättvik, Mora, Roros (Norwegen), Trondheim, Hegra, Are (Schweden), Östersund, Strömsund, Storuman, Mo i Rana (Norwegen), Bodo, Fähre Bodo – Moskenes  (Lofoten ), A, Reine, Borg, Svolvaer, Sortland, Sto, Andenes, Harstad, Narvik, Tromso, Storvik, Alta,  Hammerfest, Gamvik, Tana, Kirkenes, Grense- Jakobselv (an der Grenze zu Russland), Sevettijärvi (Finnland), Inari, Ivalo, Tankaraara, Kaallaavaara, Rovaniemi, Pello, Tornio, Haparanda (Schweden), Lulea – Gammelstad, Jävre, Mensträsk, Kristineberg, Killingsand, Norrfjärden, Umea, Docksta, Sundsvall, Gävle, Öregrund, Insel Grasö, Uppsala, Mariefred, Stockholm, Söderköping, Västervik, Kalmar, Insel Öland, Karlskrona, Karlshamn, Kivik, Trelleborg, Malmö, über die Öresundbrücke, Kopenhagen (Dänemark), Koge, Fähre  Rodbyhavn – Puttgarden.

Wohnmobiltour                             Skandinavien 2011

Abfahrtsort

Kirchheimbolanden

   Datum

   21.05.2011

Uhrzeit

10:00

Km Stand

56 879

Ankunftsort

Kirchheimbolanden

    Datum :

   14.08.2011

Uhrzeit

17:00

Km Stand

67 735

 

 

Gefahrene Km

10 856

 

 

Mit der Fähre Km

     392

 

 

Gesamt Km

11 248   

Liter Diesel        

1 240

 

 

 

Fazit :
Es war wieder eine tolle Reise mit so vielen Höhepunkten, die endlosen Wälder Schwedens mit Elche in freier Wildbahn, die Lofoten mit traumhaften Mittsommernächten, Walsafari auf den Västerälen, Tromso,

                                                

                                               Und Tschüss                                                                                                                                                                     ein schneller Flitzer

übers Fjell mit unzähligen Rentierherden, Kap Varnesodden mit dem nördlichsten Festlandsleuchtfeuer und Stellplatz direkt am Polarmeer, Bergfest mit Fassbier und Pfälzer Worscht in einmaliger Landschaft und einer Wahnsinns Mitternachtssonne, Walherde in der Barentssee am nordöstlichstem Punkt Norwegens an der Grenze zu Russland, Frühstück in Finnland mitten in einer Rentierherde, Inari mit Sami-Museum,  Trubel am Polarkreis in Rovaniemi mit Weihnachtsmarkt, Aavasaksa mit Zarenhütte, Gammelstad-Kirchstadt, frisch geräucherter Lachs am Stellplatz in Jävre.

                                                        

                                                                                                                                                         Der war lecker

Fahrt mit der Linbana, Untertagekirche, Steinstadt Sundsvall, Dom zu Uppsala, Schloss Gripsholm und Drottningholm mit Wachablösung,                                                                                                                                                                    

                       

                                                              Promenade Stockholm                                                                         Wachablösung Drottningholm

Stockholm mit Vasamuseum ein Traum, Götakanal, Kalmar, Ronneby Kurpark, Königsgrab Ales Stenar, Ystad  usw. Man kann die Eindrücke und Bilder, die man im Geiste vor sich sieht, nicht in Worte fassen.Das Wetter hat es auf der ganzen Tour supergut mit uns gemeint, die Mückenplage hielt sich in Grenzen, das Essen und der Alkohol gingen uns nicht aus. Kurz gesagt „ Affenobergeil „.

Wir haben Skandinavien nun bei zwei Reisen von Nord – Süd und Ost – West bereist und es waren wunderschöne Reisen.

Man kann nicht alles aufzählen was es auf so einer Reise alles zu sehen und  zu erleben gibt. Wer mehr hören und sehen möchte kann sich gerne bei uns melden.

Es grüssen die drei Warendorfer und die drei Pälzer. 

                                         

                                                                                  Am Polarkreis                                                                                 unzertrennlich Gina und Felix

Und Tschüss die nächste Fahrt wartet schon.

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bullet03_blue.gifKreuz und quer durch Frankreich

Wir haben ein schönes Grill-Wochenende mit dem Reisemobilclub verbracht. Nun wollen wir uns erholen und fahren gemeinsam mit Gisela und Peter nach Frankreich. Es soll durch die Normandie, die Bretagne, an der Atlantikküste runter bis kurz vor Spanien und dann an der Mittelmeerküste lang und anschließend durchs Land wieder zurück nach Hause gehen.
 
Sonntag: Unser erster Urlaubs-Übernachtungsplatz ist erreicht: Wachtendonk (N 51°24'23'' E 6°19'50'').
Montagmorgen, die Sonne hat uns geweckt - es geht weiter. Zuerst einkaufen und dann durch die Niederlande und Belgien in Richtung Calais

Am späten Nachmittag erreichen wir Calais (N 50°57'39,3''   E 001°50'42'') Nach einem Stadtbummel genießen wir den Blick aufs Wasser. 
Dienstag, der 16. August – es geht wieder weiter. Nach einem Abstecher zum Eurotunnel  - leider sehen wir nur die Mautstelle - sind wir wieder on the road
Gegen Mittag ist Criel s/mer (N 50°1'58''   E 1°18'42'') erreicht. Gisela, Peter und Biggi gehen Steine mit Löchern sammeln, dann trinken wir Kaffee. Abends gibt es noch einen Drink und dann gehen wir ins Bettchen.
Am nächsten Tag rollen wir weiter über die Pont de Normandie nach Honfleur
(N 49°25'09''  E 0°14'33''). Dort machen wir erst einmal Mittagspause, bevor es zu einem ausgedehnten Bummel in die Stadt geht..  
Am nächsten Tag, Donnerstag, 18. August, wollen wir wieder los. Zuerst aber gehen wir einkaufen.
Gegen Mittag ist es geschafft – wir stehen auf dem Stellplatz in Cancale
(N 48°40'10,2''  W 001°51'55,6'')


Calais


 
Criel s/mer


 
Honfleur


 
Cancale

Unser Platz fürs Wochenende ist Quiberon. Auf dem Weg dorthin machen Gisela und Biggi in Plouharnel einen kurzer Bummel über den Flohmarkt und schon geht‘s weiter. Am Stellplatz in Quiberon (N 47°29'30'' W 3°8'22'') sind wir gegen Mittag gekommen, aber wir kommen nicht drauf - Automat kaputt, Hilfe soll gleich kommen. Nach über 1/2 Stunde steht unser WoMo endlich auf seinem Platz.
Den Samstag verbringen wie in Quiberon. Zu Fuß geht‘s in die Stadt und zurück - ca. 7 km incl. Bummel über den Markt. Es ist sehr warm und von dem Gewitter am Abend bekommen wir nur ein bisschen Donnergrollen und ein paar Regentropfen ab.
Auf der Weiterfahrt am Sonntag  überqueren wir die Loire über eine große Brücke. 14 Uhr -  Geschafft, wir stehen in La Rochelle (N 46°9'13,6''  W 1°8'25''). Den Nachmittag verbringen wir bei großer Hitze im Schatten am WoMo.

Montag, 22. August - Es donnert - und wir wollen in die Stadt. Es wurde ein wunderschöner Stadtbummel durch ganz La Rochelle mit Abschluss bei einem schönen Eisbecher. Jetzt ist ein bisschen Ruhe angesagt, bevor die Nudeln mit Lachs nach der großen Hitze im Schatten schmecken. Ein kühles Bier am Abend rundet den Tag ab, bevor uns ein dolles Gewitter zum Abbruch zwingt


Quiberon


 
La Rochelle (Stellplatz)


 
La Rochelle

Am Dienstag ist La Rochelle Geschichte - das WoMo rollt weiter. Ziel: Lacanau. Über Rochefort, wo wir über eine arg gebogene Brücke fahren, durch die Cognac- und Campagner-Region, vorbei an riesigen Wein-, Mais- und Sonnenblumenfeldern, über Straßen, die man nicht wirklich Straßen nennen kann, durch Champagnolles. Nach Überquerung der Dordogne, der Fahrt an Bordeaux  vorbei, über die Garonne erreichen wir

Lacanau-Le Huga (N 45°0'22'' W 1°9'53''). Der Stellplatz befindet sich direkt am Hubschrauberlandeplatz – dort ist aber nicht viel los.
Die 2,5 km bis zum Strand in Lacanau-Ocean bewältigen wir mit dem Rad.
Es wimmelt dort von Menschen und vom Sand ist nicht viel zu sehen. Nach dem anschl. Bummel durch den Ort fahren wir zurück und genießen den Abend.
Die ganze Nacht hat es geregnet. Darum flüchten wir weiter in Richtung spanische Grenze. Auf dem Weg dorthin, rechts von uns liegt kilometerlang die Dune Du Pyla, bevor wir den Stellplatz in Biscarrosse-Plage erreichen. Der ist dunkel, unter Bäumen, nass und mit matschigen Wegen. Das ist nichts für uns - wir fahren weiter.
Das nächste Ziel soll Vieux-Boucau Les Bains (N 43°46'49,7''   W 001°24'00.8'') sein. Am frühen Nachmittag sind wir da. Der Platz ist wieder im Wald, aber wir bleiben.


Lacanau-Le Huga


Lacanau-Strand


Dune Du Pyla


 Vieux-Boucau Les Bains

Der obligatorische Stadtbummel führt uns auch ein Stück am See entlang. Im Ort ist richtig was los.
Abends sitzen wir beim WoMo im Wald und schlafen schlecht wegen eines laufenden Aggregates, Autotürenknallen und Hundegebell.

     

Donnerstag,
25. August,
und wieder sind wir on the road - Biarritz, wir kommen.

Nach einer Fahrt der Kreisverkehre (von einem Kreisverkehr zum anderen), ein bisschen schwindelig vom "Kreisen" und nach einem tollen Blick über die Stadt und das Meer erreichen wir den Stellplatz in Biarritz am Golf von Biscaya  (N 43°28'1''   W 1°34'12'')
Zuerst muss eine Mittagspause sein, dann ist ein Spaziergang zum Strand angesagt. Es ist so heiß, dass wir den Rest des Tages im Schatten des WoMos verbringen. Es ist unwahrscheinlich laut - der Verkehr ist unerträglich und auch die Wohnmobilisten sind sehr laut.

Die ganze Nacht hat es geregnet - und den ganzen Vormittag auch. Doch gegen Mittag reißt die Wolkendecke auf und die Sonne kommt raus. So können wir uns doch noch Biarritz ansehen. Es ist ein gewaltiger Fußmarsch am Hafen lang bis zur Innenstadt. Darum nehmen Biggi und Karl-Heinz für die Stadtbesichtigung das Bimmelbähnchen. Auch der Weg zurück ist weit und bergig. Doch wir schaffen es bis zum Wohnmobil, nachdem wir uns im Supermarkt ein Eis gegönnt haben. Das Sonnenbad als Ruhepause wird durch dicke Tropfen gestört. Der Abend ist wieder trocken, aber stürmisch und sehr viel ruhiger als der gestrige.


 Biarritz - der Stellplatz


Biarritz -


Die Stadt


 und Biggi mit Luci

Die Nacht zum Samstag war wieder sehr laut und es hat gestürmt und geregnet. Wir fahren heute etwas früher los, denn die Pyrenäen liegen jetzt auf unserer Route in Richtung Mittelmeer. Wir fahren entlang aber nicht hindurch. Unterwegs machen wir eine Zwangspause irgendwo zum Naviwechsel. Trotz Eingabe Lkw führt uns die „Tusnelda“ über Beinahe-Feldwege. Darum setzen wir jetzt auf „Kathrinchen“. Ob's besser ist?
Die WoMo‘s haben Durst, wir müssen tanken, bevor wir auf dem Stellplatz in Tarbes (N 43°14'35''   E 00°04'05'') angekommen.


 Der Himmel ist dunkel, trotzdem wagen wir einen Gang in die Stadt.

Die Stadt tanzt Tango


Auch durch den Park sind wir gelaufen, obwohl wir das mit Luci eigentlich nicht durften.



Die Parkwächter haben uns erwischt, wir hatten das Schild nicht gesehen.

Sonntagmorgen haben wir mal wieder strahlend blauen Himmel und wir hatten eine total ruhige Nacht. Nach den letzten Tagen ist das doch sehr wohltuend. Nun nehmen wir die Pyrenäen in Angriff. Unser heutiges Ziel liegt kurz vor Andorra und heißt Les Cabannes.
Gestern war uns schwindelig vom Kreisverkehr, heute von der kurvigen Bergroute. Aber man hat einen super Ausblick auf das an einigen Stellen schneebedeckte Bergmassiv der Pyrenäen mit der davor liegenden grünen Landschaft, in die die kleinen Dörfchen wie eingebettet liegen. Und immer wieder begegnen uns sportliche Radfahrer, die die Bergstrecken bewältigen.


Wir sind gegen Mittag in La Cabannes (N 42°47'4''    E 1°40'58'')


 Gisela und Biggi gehen noch schnell auf den Markt, denn die Händler sind schon am Abbauen.

Danach gibt's Mittagessen und viel Ruhe vor dem Stadtbummel  der hier nur ein Dorfbummel ist.

 
Montag, 29. August - wieder rollen die Räder, heute durch Andorra und Spanien zu Frankreichs Mittelmeerküste.
 
Jetzt haben uns die Berge richtig in den Fängen.


Ganz oben stehen wir im Stau - Zoll-kontrolle an der Grenze nach Andorra. Nun geht es die vielen Meter wieder abwärts - und immer um die Kurven.

Nach vergeblicher Parkplatzsuche in Andorra fahren wir durch Spanien. Am Kontrollpunkt müssen wir anhalten, denn die Politesse will ins WoMo gucken. Dann dürfen wir weiter fahren. Da auch in Spanien die Parkplätze für WoMos dünn gesät sind, nehmen wir unser Ziel, einen Stellplatz in Frankreich, ins Visier. Ziel für heute soll nun Latour bas Elne sein. Nach dem Einkauf sind wir um  16.00 Uhr endlich am Ziel:
Latour bas Elne
(N 42°36'00''    E 3°00'23'')

Der Magen fordert sein Recht - Mittagessen ist angesagt.   
Am nächsten Tag steht eine Radtour auf dem Programm. Es geht in Richtung Strand.


  Nach dem erfrischenden Bad, dem Biggi und Luci von einem schattigen Plätzchen aus zugeschaut haben, wird die Fahrt in Richtung Hafen fortgesetzt.

Ein Eisbecher belohnt uns dort für die Anstrengung der insgesamt 30km.

 Nach der Rückkehr zum Stellplatz lassen wir den anstrengenden Tag in Ruhe ausklingen.

Mittwoch, 31. August  - Schon wieder sind wir on the road. Narbonne Plage ist unser Ziel. 18 km vor Narbonne wird es immer dunkler und es fängt ein bisschen an zu nieseln. Noch sind wir ja in den Bergen und an der Küste ist es sicher wieder sonnig. Doch in Narbonne Plage,
(N 43°8'53''   E 3°9'18'')
ist es noch immer trüb, aber die Sonne lässt sich ein bisschen sehen.

Den Rest des Tages verbringen wir am WoMo auf dem Stellplatz.

Es bleibt trüb aber es ist warm.Zu Fuß gehen wir nach Narbonne- Plage.

Dort ist Markt, wir bummeln drüber, laufen bis zum Ortsende und zurück.

Eine angeschwemmte Schild- kröte. Leider ist sie schon tot.

Freitag, den 2. September sagen wir Narbonne Plage Ade. Die Sonne knallt und es ist jetzt schon heiß. Wir wollen die Küstenstraße fahren  - das haben wir nicht besser gewusst. Straßen z.T. wie Feldwege und Loch an Loch.
Die ersten Flamingos sind zu sehen und die Camargue ist erreicht und der Platz fürs Wochenende ist gesichert:
Santes-Maries de-la-Mer
(N 43°27'14''   E 4°26'15'')
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, gehen Gisela und Biggi in die Stadt. Geschafft kommen wir zurück und genießen Kaffee und Kuchen. Am nächsten Morgen haben Biggi und Karl-Heinz Gäste im WoMo: Ameisen. Wir gehen "Kampfmittel" kaufen und ein bisschen durch den Ort. Am Sonntagmorgen hat es wieder ein bisschen geregnet und jetzt ist der Himmel trüb. Das richtige Wetter um weiter zu fahren.
Unser Ziel heute: Carro (N 43°19'45''   E 5°02'26'')  wo wir gegen Mittag ankommen.

Nach einer etwas kühleren Nacht machen wir am nächsten Tag in der Morgenfrische einen Spaziergang zum 2. Badestrand. Den Rest des Tages verbringen wir im windigen Schatten am WoMo. Gisela und Peter gehen nochmal zum Schwimmen und Gisela und Karl-Heinz weihen die neu gekauften Duschköpfe ein. Mit Blick auf den herrlichen Sonnenuntergang geht der Tag zu Ende.

Heute, am 6. September ist St.Tropez dran. Es soll auf der Autobahn großräumig um Marseille herumgehen - aber jetzt hat uns der Stau erwischt. Danach geht die Tour wieder über Land.
In Toulon biegen wir an Hyeres vorbei, in Richtung St.Tropez ab - wieder auf der Autobahn. An der Straße stehen immer wieder Korkeichen, die weiter wachsen, obwohl die Rinde ringsherum abgeschält ist.

In St.Tropez angekommen, wollen wir doch lieber nach Ramatouelle, denn der SP hier ist weit draußen und nicht ansprechend. Schade. Doch in Ramatouelle ist kein Platz mehr frei. Und was jetzt? Die Lösung ist der Campingplatz in St.Raphael. Durch Grimaud geht‘s weiter - Hurra, hier ist ein Stellplatz (N 43°16'48''   E 6°34'42'') und wir bleiben hier. Doch der Verkehr auf der Hauptstraße, die direkt am Stellplatz vorbeiführt ist so laut, dass wir unser eigenes Wort nicht verstehen. Darum fahren wir weiter. Schade, denn der Ort soll sehr schön sein. Nach 20 Uhr kommen wir auf dem Campingplatz in St.Raphael (N  43°25'2''  E 6°50'53'') an, hier ist noch Platz für uns - endlich angekommen.

Am nächsten Morgen rollen wir wieder weiter - es geht kurvig durch die Berge, hoch und runter, immer im Wechsel. Mitten in den Bergen liegt Castellane, ein kleiner Ort mit Stellplatz
(N 43°50'46''   
E 6°30'54'').

Dort bleiben wir, machen Mittag und sitzen bis zum Abendessen mit Blick auf den Fluß Verdon. Nach dem Abendessen gucken wir uns den Ort an und bei einem Glas Anis/Wasser bzw. Bier klingt der Abend vor einem kleinen Lokal und anschl. vor dem WoMo gemütlich aus.

Nach einer wunderschön kühlen Nacht erleben wir einen frischen Morgen. Nach dem Frühstück wird eingekauft, dann rollen wir weiter Richtung Lac de Sainte Croix. Gleich hinter Castellane führt die Route schon durch das Tal des Grand Canyon du Verdon.

Nach vielen Stopps zum Gucken und fotografieren stehen die WoMos auf einem Stellplatz direkt am Lac de Sainte Croix vor einem Campingplatz (N 43°47'48''  E 6°14'30'')
Nach dem Abendessen gucken wir noch an der Brücke, wo der La Verdon aus den Bergen in den Lac de Sainte Croix fließt. Den Tag beschließen wir noch in gemütlicher Runde zwischen dem Mobilen.

Am Freitag, dem 9. September rollen wir wieder weiter - nach einer kühlen Nacht am See und bei jetzt herrlichem Sonnenschein. Unser Ziel heute: Avignon. Es ist frisch und bei der Morgenwäsche bekommt man schon wieder eine Gänsehaut. Die Landschaft hat sich verändert - die Berge sind gewichen und Lavendelfelder säumen die Straße - wir fahren durch die Provence.Die meisten Lavendelfelder sind leider schon abgeerntet.Durch die kleinen Orte ist gekonntes Fahren erforderlich. Schmale Gassen mit Gegenverkehr erfordern höchste Aufmerksamkeit

In 1Std. Fahrt haben wir 45 km geschafft. Gott sei Dank wird die Straße auch hin und wieder etwas breiter - die Lavendelfelder werden durch Obstplantagen abgelöst. Es folgen Olivenbäume, Kürbisfelder, Wein"berge", immer wieder Lavendelfelder und ab und zu Feld, Wald und Wiese wie zu Hause. 40 km vor Avignon rücken die Berge wieder etwas dichter, das Tal ist aber doch ziemlich breit.

Nach einer Rund- oder Irrfahrt in Avignon haben wir den Platz auf dem Campingplatz erreicht
(N 43°57'08''   E 4°47'58'')
,

direkt an der Rhône, der historischen Altstadt und der "Brücke von Avignon" - ein kurzer Fußweg bis dorthin


In der Mittagshitze sitzen wir unter der Markise am WoMo, bevor wir einen Gang in die Stadt unternehmen.

Am nächsten Morgen geht es nochmal in die Stadt. Die Bimmelbahn fährt uns zu einer Besichtigung der Stadt, durch Gässchen, die gerade so breit sind wie die Bahn. Hand oder Kopf rausstrecken ist lebensgefährlich. Danach folgt ein Bummel durch die kleinen Gassen, bevor wir in Erwartung der großen Hitze, die auch prompt kommt (38° im Schatten), den Schatten unserer Markise auf dem Campingplatz aufsuchen.

Gegen Abend ist es nicht mehr so heiß und wir gehen die Brücke von Avignon besichtigen. Dort treffen wir einen jungen Mann aus der Nähe von Leipzig, der zu Fuß in Frankreich unterwegs ist und auf seinem,  bisher 780 km-langen Marsch, die Alpen überquert hat. Danach sitzen wir gemeinsam zusammen und besprechen, wie jeden Abend, die Route für den kommenden Tag.

Am nächsten Tag verlassen wir Avignon und es geht nach Vallon-Pont-D'Arc. Die Nacht war wieder sehr warm und jetzt strahlt die Sonne vom Himmel – und dann haben uns die Berge wieder.
 

Besichtigungspause am Pont-D-Arc
 


dann geht‘s zum Campingplatz "International Camping"


in Vallon-Pont-D'Arc
(N 44°23'51''   E 4°22'58'').

Karl-Heinz und Peter machen eine Kanutour auf der Ardeche, Gisela und Biggi genießen die Ruhe.
 

Die Beiden kommen wohlbehalten und nassgeworden zurück. Dann wird gegrillt.

Montag, den 12. September, ein ganzer Tag in Vallon Pont-d-Arc bei schönem Sonnenschein. Darum machen wir uns auf den Weg in Städtchen.

In Vallon sind viele kleine Lädchen, an denen wir vorbei schlendern,

Karl-Heinz und Peter gönnen sich einen Kaffee,während Gisela und Biggi die Lädchen von innen besichtigen.

Den Nachmittag genießen wir im Schatten und ruhen uns für die lange Fahrt am morgigen Tag aus. Denn dann geht es unweigerlich zurück nach Hause und es beginnt die Rückfahrt. Zuerst muss mal wieder eingekauft werden. Getankt haben wir dann auch noch - dann geht‘s weiter. Wir umkurven Lyon auf der Autobahn und dem Stadtring. Hier zeigen sich die Vorteile des Navis. Der Verkehr ist der Wahnsinn und der Schilderwald groß.

Dann ist das Ziel erreicht - Villars les Dombes (N 45°59'25''   E 5°1'37'')

 

Wegen des anstehenden Kaffeestündchens gibt es Mittagessen erst am Abend.
Die Sonne verschwindet hinter dunklen Wolken, es ist aber immer noch warm.

Am nächsten Morgen ist trüb und es nieselt ein bisschen. Kühl ist es auch, 16° - ein richtiger Temperaturschock - schon richtiges Deutschlandwetter. Da fällt uns der Abschied von Frankreich nicht ganz so schwer.
Heute geht die Fahrt nach Deutschland. Ziel soll Bad Krotzingen oder Freiburg sein. Mal sehen, wo wir bleiben.


Und Tschüss Sommer - es ist so kühl im Auto, dass wir die Heizung anmachen. Wir Optimisten sind in kurzen Hosen losgefahren.



Es gibt sie noch, die Sonne. Ab und zu guckt sie durch die Wolken. Sie hat uns doch noch nicht verlassen.

Wir fahren durch Bourg-en-Bresse, Lons-le-Saunier, Besançon (hier kaufen wir das letzte Mal in Frankreich ein), Baumes les Dames, Belfort und dann in Mühlhausen über die Grenze. Am frühen Nachmittag hat Deutschland uns wieder – wir landen in Freiburg.
Der Stellplatz in Freiburg
(N 47°59'57''    E 7°49'34'') ist erreicht - bei herrlichem Sonnenschein
und 27°.
Zuerst gibt es eine Kaffeepause

h
und danach

gehen wir noch in die Stadt zum Bummeln und beschließen den letzten gemeinsamen Urlaubstag mit einem Essen im Brauhaus und einem Picco Rosso am WoMo.

Dann verabschieden wir uns und morgen fahren wir in verschiedene Richtungen weiter.

4 Wochen Frankreich und  4.882 km Fahrtstrecke insgesamt – wir haben viel gesehen, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken. Wir freuen uns auf die nächste Fahrt.

Gisela, Biggi, Peter und Karl-Heinz

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bullet03_blue.gifSommerreise nach Norwegen    

Den Monat Juli 2011 hatten wir uns für eine Reise nach Norwegen mit dem Ziel Nordkap ausgesucht. Mit einem befreundeten Ehepaar aus unserer Stadt, welches über langjährige Skandinavienerfahrung verfügt, begann die Tour mit der Fährüberfahrt von Travemünde vorbei an der Passat aufs offene Meer hinaus Richtung Trelleborg in Schweden.
Wir wählten die Abendfähre, erreichten Trelleborg gegen 0.30 Uhr und übernachteten dann auf dem ca. 500 m vom Anleger entfernten Parkplatz.

Am 5.7. fuhren wir bis Askersund und übernachteten auf einem tollen Stellplatz. Morgens wurde auf der Terrasse am Hafen gefrühstückt.Die Weiterreise führte über Örebro, Borlänge und Mora nach Sveg. Von dort erreichten wir am nächsten Tag ca. 10 km vor Storuman einen schönen Stellplatz am Wasser. Die Sonne meinte es recht gut mit uns und inzwischen blieb es auch schon sehr lange hell. Auf der Fahrt durch Schweden über die Orte Sorsele, Arvidsjaur – kurz vor Jokkmokk überqueren wir denPolarkreis – Gällivare, Svappavare, Karesuande sind uns mehrfach Rentiere begegnet.

In Finnland über Kaaresuvanto und Palojoensuul kommen wir nach Enontekjö zum Übernachten. Inzwischen liegen rund 2.500 km hinter uns, die Sonne brennt und es wird nicht mehr dunkel. Am 9. 7. erreichen wir das erste Ziel unserer Reise, das Nordkap. Auf der Fahrt dorthin versperrte uns eine Herde Rentiere den Weg. Die Temperaturen schwanken zwischen 9° im Tunnel bis 32 ° am Tage. Das Nordkap empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein, so bleibt es auch über Nacht.

Wohnmobile waren in großer Zahl vertreten; wie man sieht, schmecken Tee und Ei auch am Nordkap. Am späten Abend trafen etliche Busse mit Gästen der Kreuzfahrtschiffe, die in Honningsvag ankern, ein. Mitternacht ist vorbei und die Besucher eilen wieder zu ihren Bussen.


Nach dem Aufenthalt am Nordkap fuhren wir nach Hammerfest. Das Bild stellt das Eismeerportal dar.Die Eisschollen mit Eisbären symbolisieren die Geschichte der Stadt als Eismeerstadt.


In Hammerfest steht die St.Michaelis-Kirche. Sie ist das Gotteshaus der nördlichsten katholischen Gemeinde der Welt.



Ab jetzt ging es Richtung Süden, wobei unterwegs noch eine Schneeballschlacht stattfinden sollte.


Über Skaidi, Alta, Storslett und Nordkjosbotn erreichen wir Soerbotn. Auf dem Campingplatz hatten wie einen Ausblick auf den Balsfjorden.


Nach Tromsoe ging es über die Tromsoebrücke.


Wir besichtigen die nördlichste protestantische Domkirche der Welt, die außerdem die einzige aus Holz gebaute Domkirche Norgenwegens ist,



die  Eismeerkathedrale (von 1965) und



das Nordlichtplanetarium.Es ist das nördlichste Planetarium.


Über Narvik fahren wir Richtung Lofoten. Wir besuchen die Orte Svolvaer und Kabelvag (große Holzkirche).


Die hübsche Hafenstadt Henningsvaer erreichen wir über diese Brücke. Als Schutz hat man einige Felsbrocken neben der Straße aufgebaut.

Auf den Lofoten findet man noch riesige Fischtrocknungsanlagen. Die Küstenstraße führt uns – entgegen der sonstigen Straßenbeschaffenheit auch über zum Teil schlechte Wegstrecken – durch die urige Landschaft zu dem kleinen Fischerort Ballstad, für uns das südlichste Fleckchen der Lototen.


Auf der Rücktour nach Borg sahen wir in Lekmes einen riesigen Passagierdampfer.


In Borg besuchen wir das Wikinger-Museum, wo uns Ritter Hans u. Frau mit Schwert und Schild begegnen.

In Lödingen nehmen wir die Fähre und setzen über nach Bognes. Über Fauske, Bodoe erreichen wir Straumen; hier gibt es den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom der Welt, Strudeldurchmesser bis 10 m, bis 5 m tief. Der Weg nach hier führte uns durch 16 kurz aufeinander folgende Tunnel. Auch auf der Weiterfahrt nach Mo i Rana durchfuhren wir etliche Tunnel, der längste mit 8,6 km.

Kurz vor Mo i Rana machten wir am Polarkreis halt. Auf der E 6 fahren wir weiter nach Trondheim.


In Trondheim wurde u.a. der
Nidarosdom besichtigt.



Auf dem Weg zur Fähre gelang uns
dieses Foto.


Die Fähre brachte uns nach Kanestraum.


Auf der B 70 ging es nach Kristiansund, um durch den „Atlanterhavstunnelen“ zur Atlantikstraße zu gelangen.


Die tiefste Stelle des 5.769 m langen Tunnels beträgt 248 m unter dem Atlantik. 8 Brücken sind die Bindeglieder dieser 8.274 m langen Straße,


wobei die eigentliche Atlantikstraßeca.
1,6 km beträgt.
Man hat wunderbare Aussichten.


Kurz vor Bud gibt es einen sehr idyllischen Rastplatz, hier übernachteten wir und hatten einen wunderschönen Abend am Atlantik. Wir sitzen am Wasser...



...und genießen einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Bei Molde überqueren wir per Fähre den Romsdalfjord und erreichen dann Alesund, wo ein Stellplatz direkt am Hafen ist. Hier legen die großen Dampfer der Hurtigruten und andere an, z.B. Ryndam aus Rotterdam von der Holland-Amerika-Line. Nach einer großen Feuersbrunst im Jahre 1904 wurde die Stadt im Jugendstil wieder aufgebaut.

Jetzt geht es über die Adlerstiege hinab nach Geiranger. Die Adlerstiege ist so steil, daß man vom Auto unseres Bekannten nur das Dach sieht. Die Fahrt durch die Berge ist toll. In Geiranger legen die Schiffe der Hurtigruten an. Die Schiffsrundfahrt auf dem Geiranger Fjord zeigt uns die Schönheiten an beiden Seiten.

Wir fuhren an schneebedeckten Gipfeln vorbei nach Lom (Stabkirche). Weiter geht es über Otta nach Lillehammer (Olympia- und Sportanlagen). In Gjoevik suchen wir die Olympia-Eishalle auf. Die Besonderheit ist, daß sie in einen Riesenfelsen eingearbeitet ist. Die Eingangshalle ist wuchtig, des weiteren große Arena, Hallenbad etc.

Weiter geht die Fahrt über Oslo nach Halden mit der Festung Fredriksten.

Dann überqueren wir die Grenze nach Schweden über die Granitbrücke.

Hier sahen wir im Display unseres Autos ungewohnte Anzeigen. Beim Stopp auf dem nächsten Parkplatz wurde festgestellt, daß die Lichtmaschine defekt ist.

Unsere Versicherung organisierte einen Abschleppdienst und uns wurde vorbildlich geholfen.Am nächsten Tag konnten wir unsere Fahrt fortsetzen.

Wir überqueren bei Malmö die Öresundbrücke, ein Streckenabschnitt führt durch einen Tunnel und kommt kurz vor Kopenhagen wieder ans Licht. Bevor wir Däne-mark über die große Beltbrücke verlassen, wird noch eine Riesenportion Eis verputzt.

In Großenwiehe, in einem alten, renovierten Gasthaus, machen wir ein Abschlußessen und sprechen über die ereignisreiche Reise durch den Norden. In der von Holländern erbauten Grachtenstadt Friedrichstadt machten wir einen letzten Halt.

Nach gut 4 Wochen und gut 7.500 km kommen wir wohlbehalten wieder zu Hause an und können von einer gelungenen Reise sprechen.
Edith und Hans

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bullet03_blue.gifHiTECer auf Entdeckungsreise in Dänemark    

 

Es ist Donnerstag, der 23. Juni, und ich freue mich - wir rollen Richtung DÄNEMARK. Wir treffen uns mit Gisela und Peter, denn wir wollen gemeinsam Dänemark erkunden. Bevor wir in den Norden aufbrechen, fahren wir auf eine Waage – Glück gehabt – kaum Übergewicht.
Also kann es jetzt richtig losgehen.
Unser erstes Ziel liegt noch in Deutschland: Die Hamburger Hallig, eine Insel zwischen Husum und Dagebüll. Hier fängt unser Urlaub so richtig ruhig mit Sonne und einer Radtour an (Stellplatzgebühr 7 €).


 Rømø


 Rømø


Esbjerg


Dünen hinter Nymindegab

Am nächsten Tag überschreiten wir die Grenze nach Dänemark. Nach der Fahrt über den Damm ist  unser erstes Ziel  Rømø. Am Strand (E 8°32'57'' N 55°9'47'') ist zuerst mal Arbeit angesagt, denn unser Wohnmobil hat sich im Sand festgefahren und muss freigeschaufelt werden. Danach können wir das Wasser und die Sonne genießen. Als wir genug haben, fahren wir nach Ribe. Dort ist der Stellplatz (E 8°45'27''  N 55°19'29) und ist zudem noch kostenfrei. Nach einem Stadtbummel ist Abschalten angesagt. In Esbjerg warten die Wohnmobile auf einem öffentlichen Parkplatz auf uns  (N 55°28'08'' E 8°27'06''), während wir uns die Stadt ansehen.
Hinter Nymindegab machen wir auf einem Parkplatz (N 55°49'36'' E 8°10'23'') Pause und Mittagessen. Nachdem wir dann hinter dem Sandberg das Wasser entdeckt haben, fahren wir weiter, denn wir sind auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz

Hvide Sande

Thorsminde

Lemvig

               Den finden wir in Hvide Sande (N 55°59'52'' E 8°07'19''). Auch er ist kostenlos und ist der ideale Platz für Surfer, denn es ist dort sehr windig. Zu später Stunde schaukelt uns das WoMo, vom Wind durchrüttelt, in den Schlaf - und ...um 23 Uhr ist es immer noch hell.
              Über Thorsminde und Lemvig kommen wir nach Thyborøn.

In Thyborøn muss man das Muschel-oder Schneckenhaus gesehen haben. In mühevoller Arbeit wurde das ganze Haus innen und außen mit Muscheln verziert. Auf einem öffentlichen Parkplatz (N 56°41'39'' E 8°12'5'') können wir über Nacht kostenlos stehen bleiben, auch eine Toilette und eine Sitzgruppe kann man nutzen. In dieser Nacht, wie schon in einigen Nächten vorher, schaukeln wir wieder wie auf See in den doch etwas unruhigen Schlaf.

 

Nächste Station ist Thisted. Die Besichtigungstour fällt ins Wasser – es regnet. Der kostenlose Parkplatz zum Übernachten liegt stadtnah und am Wasser (N 56°57'04'' E 8°41'32''). Nach einer doch ruhigen Nacht und dem "Wecksprung" einer Möwe auf’s WoMo-Dach fahren wir weiter.
Es steht ein historischer Besichtigungspunkt an:

Das Bunkermuseum in Hanstholm,
Nordeuropas größte Festungsanlage aus dem 2. Weltkrieg.


Riesige Kanonen auf dem Außengelände


 Innen eine Stube der Soldaten...


...und Gegenstände aus der damaligen Zeit

Nach einem Stopp am Naturreservat Veljerne

begegnet uns bei einem Stadtbummel in Løkken das erste Mal auf unserer Dänemarkfahrt typischer Touristenbetrieb.

Der Hunger überfällt uns mal wieder und wir kämpfen mit den belegten Riesenbrötchen.

                 Bevor wir nach einem Platz zum Übernachten suchen, machen wir noch einen Stopp am Leuchtturm Rubjerg Knude, der sich inmitten einer Wanderdüne befindet.
Damit er nicht umstürzt, habe ich ihn gut festgehalten.

             In Hirtshals gehen wir zum ersten Mal auf unserer Dänemarkfahrt auf einen Campingplatz
(über 30 € plus Gebühr für die Campingkarte).


Der Parkplatz von Grenen


Auf dem Stellplatz Grenen


Links die Nord- und rechts die Ostsee


  Spaziergang im Hafen von Skagen

Am nächsten Tag fahren wir nach Skagen, dem nördlichsten Punkt des Königreiches Dänemark. In Grenen, an der Stelle wo sich Nord- und Ostsee treffen, stehen wir jetzt auf einem Parkplatz, der von 18.00 - 09.00 Uhr kostenfrei ist (N 57°44'19'' E 10°37'56''). Bei herrlichem Sonnenschein haben wir es geschafft, mit einem Bein in der Nord- und mit dem anderen in der Ostsee zu stehen. Die dort aufeinandertreffenden Wellen haben uns einen nassen Hosenboden beschert.

Am Dienstag, dem 5. Juli, sagen wir Skagen "Tschüss", nun geht es an der Ostseeküste weiter. Uns wird klar, dass das eigentlich ja schon die Rückreise ist – aber bis nach Hause haben wir noch ein bisschen Zeit. Wir sind nun mit drei Mobilen unterwegs, denn in Grenen haben wir Elli und Dieter getroffen, die uns jetzt auf einem Teil unserer Reise begleiten. An Frederikshavn fahren wir vorbei. Dort ist kein Stellplatz und es regnet mal wieder. Auch in Sæby ist keinen Stellplatz zu finden und so fahren wir weiter bis Voerså. Der kleine Ort liegt zwischen der Stadt Frederikshavn und der Mündung des Limfjords in das Kattegat an der Ostküste Jütlands. Dort im kleinen Hafen ist ein Stellplatz (N 57°12'13'' E 10°29'34''), und wir bleiben 2 Tage für 13,50 € pro Nacht incl. Strom, VE und Müll. Dort genießen wir die Sonne und die Ruhe. Es ist Erholung pur. Auf einer  20 km-langen Radtour an einen wunderschönen Strand holen wir uns den Appetit fürs abendliche Grillen. Lange sitzen wir draußen an der frischen Luft und Dieter unterhält uns mit seinem Akkordeonspiel.
Gut, dass wir das schöne Wetter genutzt haben, denn in der Nacht und am nächsten Morgen schüttet es wieder mal wie aus Eimern und der Platz steht unter Wasser. Die WoMos stehen in einem riesigen See und die Männer werden beim Entsorgen genau so nass wie Luci vorher beim Pipimachen.

Wir fahren weiter und erreichen Ålborg bei herrlichem Sonnenschein. Den hätten wir nach der letzten Nacht nicht erwartet. So waren wir angenehm überrascht. Vom Parkplatz am Kongress-Center aus (N 57°2'40'' E 9°54'53'') machen wir einen Stadtbummel und fahren dann weiter nach Mellerup. Der dort ausgewiesene Stellplatz (N 56°31'37'' E 10°12'52'') ist seeeeehr klein und gaaaaaanz schräg. Also fahren wir in den Hafen (N 56°31'27'' E 10°13'20''), dort ist auch  
das Übernachten für 7 € incl. Strom und VE und Müllentsorgung erlaubt. Hier bleiben wir.

Am nächsten Tag, mittlerweile haben wir schon Freitag, den 8. Juli, fahren wir bei Nieselregen wieder weiter. Über Ahrhus erreichen wir Horsens, eine Hafenstadt in Ost-Jütland, wo es wieder stärker regnet. Auch hier haben wir
wieder einen Stellplatz  im Yachthafen
(N 55°51'27'' E 9°52'23'')
, auf dem wir für
130 DKr. (ca. 15 € incl. VE, ohne Strom) übernachten.
Dann hat der Wettergott endlich ein Einsehen,
und wir können ohne nass zu werden und
sogar teilweise bei Sonnenschein einen Stadtbummel machen. Danach sind wir k.o.
und gönnen uns im WoMo einen Kaffee.
Fit und munter sitzen wir noch lange bei
Sonnenschein am Hafenbüro auf der Wiese
und es wird die Route für den nächsten Tag festgelegt

Weiter rollen die Räder, zuerst mal bis Fredericia. Die Stadt liegt direkt am Kleinen Belt und ist die Partnerstadt meines Wohnortes Herford. Der Stellplatz dort ist nicht empfehlenswert und so suchen wir uns einen öffentlichen Parkplatz (N 55°33'44'' E 9°45'11''), von dem aus wir die Stadt erkunden. Besonders interessant ist die gut erhaltene Wallanlage mit vielen Kanonen und dem Wasserturm.
Dann geht's weiter, das nächste Ziel ist
Odense auf der Insel Fünen. Dort ist ein ausgewiesener und kostenloser Stellplatz (ohne Strom und VE)
bei einem Wohnwagenhändler
(N 55°21°56'' E 10°27'58'') allerdings weitab von der Stadt - und es regnet.

Am Sonntag, dem 10. Juli machen wir uns auf den Weg Richtung Kopenhagen. Dazu fahren wir über die Store-Baelt-Brücke (335 DKr für WoMos über 6m Länge und bis 3,5t -
220 DKr. für WoMos unter 6m und bis 3,5t). Doch bevor es über die Brücke geht, wird entsorgt. Das kann man auf jedem Rastplatz mit WC tun, von denen es hier viele gibt.
Dann sind wir auf Seeland.


City-Camp København


Um 14 Uhr erreichen wir das City Camp in

København
(N 55°39'33'' E 12°33'28'').
Hier ist noch Platz für uns und unsere Mobile (für 30 € inkl. Strom + VE). Zuerst gibt es was zu essen und
dann werden die Kalorien wieder abgearbeitet - bei
einem stundenlangen Spaziergang durch
Kopenhagen. Wir sehen das Rathaus, Nyhavn,
Guinnes World of Records
, Ny Carlsberg 
Glyptotek, Schloss Christiansborg, Schloss
Amalienborg, Schloss Charlottenborg,
den Gefionbrunnen, die Sankt Albans Kirche und das
Tivoli (hier kamen wir leider wegen unserer kleinen
Luci -Hunde sind nicht erlaubt– nicht rein)


Ny Carlsberg Glyptotek


 Nyhavn


Sankt Albans Kirche

Am nächsten Tag erkunden wir Kopenhagen mit den Rädern.
Nachdem wir die Kleine Meerjungfrau besucht haben,
gibt es einen schrecklichen Regenschauer.
Nach einer knappen Stunde unter einer Unterführung 
sind wir trotz Regen weitergefahren und
patschnass an den WoMos angekommen.
Dort schien dann wieder die Sonne.


 Gefährliche Aktion -
Drehen des Doppeldeckers vor der Unterführung

Ein Muss in Kopenhagen ist auch eine Fahrt mit dem Wassertaxi. Bei herr- lichem Sonnenschein schippern wir
für 40 DKr. (ca. 6 € ) pro Person durch Kopenhagen und sind froh, mal nicht selber fahren zu müssen (oder zu
dürfen?). Dann verlassen wir
Kopenhagen mit einem Sack voll toller Eindrücke.


Mit dem Boot unter der Brücke durch -
eine arg knappe Angelegenheit

Und schon geht es wieder weiter. Wir schauen uns den Stellplatz im Hafen von Kalvehave (N 54°59'45'' E 12°09'58'') an (150 DKr., ca. 20 €, ohne VE und Strom).
Wir fahren aber weiter nach
Korsør (N 55°19'33'' E 11°07'51''), nahe der Store-Baelt- Brücke (Stellplatzgebühr ca. 17 €, mit VE und Strom)..

 

 Der Stellplatz in Korsør


Dort genießen wir die frische Luft,
den Blick auf die Brücke...

...und einen herrlichen Sonnenuntergang.




Am nächsten Morgen, dem 13. Juli, gehen Gisela und ich noch den Ort besichtigen – es regnet schon wieder –
und dann fahren wir weiter - 
über den Store Baelt und an Odense vorbei.
Bei Middelfart verlassen wir Fünen und sind wieder in Jütland.

In Kolding angekommen, finden wir nach einer „Stadtrundfahrt“ einen kostenlosen öffentlichen Parkplatz, der für WoMos erlaubt ist
(N 55°29'18'' E 9°27'59'').
Wir machen zuerst Mittag und warten darauf, dass der
Regen aufhört. Da dies nicht der Fall ist und auch der Wetterbericht für die nächste
Zeit keine Besserung ankündigt beschließen wir, nach Deutschland zurückzufahren.
So endet unser Dänemarkurlaub ein bisschen früher als geplant, aber die schönen Erinnerungen kann uns auch kein Wolkenbruch auswaschen.
Wir werden lange an die schönen Tage zurückdenken und uns gerne erinnern.
DEUTSCHLAND hat uns wieder!

 


Karl-Heinz, Peter, Gisela, Luci und Brigitte

blue_point_3.gif

bullet03_blue.gifOstpreußen-Masuren-Pommern-Litauen-Königsberg

Reisebericht über eine geführte Rundreise im September 2010

Wir sind dieses Jahr in den Ruhestand gegangen und hatten uns schon vorher immer eine große Reise gewünscht. Nach kurzem Suchen und einigen Vorschlägen haben wir uns für diese Fahrt entschieden und haben es nicht bereut.

Treffpunkt war Berlin. Nach einer lustigen Vorstellungrunde haben wir noch 2 Tage in Berlin verbracht mit Stadtrundfahrt, Schifffahrt und einem zünftigen Abendessen. Dann geht es weiter über Frankfurt/Oder nach Polen. Hier tauchen wir in eine andere Welt ein.

Die Straßen sind ein wenig gewöhnungsbedürftig aber befahrbar. Wir erreichen am Nachmittag Posen. Am nächsten Tag ist für die Fahrzeuge ein Ruhetag. Unsere Gruppe wird von einem Reisebus abgeholt und wir besichtigen mit einer deutschen Reiseleitung Posen



Am Abend findert ein gemeinsamr Grillabend statt.Von einem stadtnahen Campingplatz aus unternehmen wir einen Busausflug nach Toren mit Stadtführung und gemeinsamem Mittagessen

 

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Masuren. Auf dem Weg dahin besuchen wir einen ethnographischen Park. Während des Parkbesuches bleibt einer der Reiseveranstalter ei den gesamten Wohnmobilen und bewacht diese. Unser Reiseziel heute ist Toren.
Und wieder geht es weiter Richtung Masuren, der Campingplatz liegt direkt an einem See mit herrlichem Ausblick. Am Abend findet wieder ein gemeinsames Abendessen mit Folklore, Musik und Tanz statt.  

Für Unterhaltung ist jeden Tag gesorgt. Hier in Ruska Wies schlagen wir nun für 5 Tage unser Lager auf und unternehmen Ausflüge nach Swieta Lipka, Rössel, Rastenburg, eine Bootsfahrt auf einem der großen masurischen Seen, dem Spirdingsee und einen Besuch in Nikolaiken
        

Es finden nicht nur Ausflüge statt, man kann z.B. auch Boot fahren, segeln, wandern oder Rad fahren. Auch ein Ruhetag ist eingeplant. Eine Ballonfahrt wird angeboten und am Abend findet wieder ein Grillabend mit Musik und Tanz statt

Nach einem Ruhetag gibt es den Höhepunkt der Reise. Wir besuchen die Wolfsschanze und  das ehemalige Oberkommando des Heeres mit seinen noch heute gut erhaltenene Bunker-anlagen. Die Führung hinterlässt einen bleibenden Eindruck


Zum Ausgleich hierzu findet am Abend eine Bauernhochzeit statt, die wir besuchen und an der wir teilnehmen dürfen. Am nächsten Tag findet eine Stakerfahrt auf der Krutina statt mit schließendem gemeinsamen Mittagessen. Der Besuch eines Klosters der Altgläubigen schließt sich an.
Nach 5 Tagen geht es mit dem WOMO weiter nach Litauen über Elk, Augustow, Suwalken über die Mel an einen Campingplatz direkt an einem See.

Hier bleiben wir wieder 4 Tage und besuchen ein Wasserschloß auf dem Galvesee, Trakai, Vilnius, erleben wieder einen Flkloreabend und haben viel Spaß bei einem gemeinsamen Grillabend.

Nun geht es wieder zurück nach Polen auf unseren Campingplatz in Ruska Wies. Von hier aus unternehmen wir einen Busausflug nach Kaliningrad (das Visum wird vom Reiseveranstalter vorher besorgt). Danach geht es über die kurische Nehrung zu einer Vogelwarte und einem gemeinsamen Mittagessen.

Unsere Reise geht danach weiter Richtung Ostsee nach Elblag, hier bleiben wir wieder für 3 Nächte. Der Campingplatz ist direkt am Oberländischen Kanal gelegen. Von hier aus besuchen wir wieder mit einem deutschen Reiseleiter Elblag, Danzig, das Ostseebad Zoppot und die Danziger Westerplatte. Außerdem unternehmen wir eine kleine Schiffsreise auf dem Oberländischen Kanal, wir besuchen die Marienburg, der größte Backsteinbau Europas

Jetzt geht es weiter nach Leba, ein malelrischer Ort direkt an der Ostsee mit einer riesigen Wanderdüne.

Nun geht unsere Reise schon langsam dem Ende zu. Der letzte Campingplatz den wir anfahren, ist in Stettin. Noch einmal findet ein Busausflug nach Stettin mit deutscher Reiseleitung statt und am Abend ist ein großes Abschiedsessen. Uns allen fällt der Abschied schwer nach einer wirklikch sehr gelungenen Fahrt.

Wohnmobilfahrerin und HiTECerin Edeltraud

Nähere Auskünfte zu dieser Reise und zum Veranstalter kann Euch die HiTECerin Edeltraud, Mitgl.-Nr. 81 geben.

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